Homer DOH!
State of Play - Der Stand der Dinge

State of Play – Der Stand der Dinge

Handlungsbasis:

Ein Afroamerikaner wird auf offener Straße erschossen. Ein Pizzalieferant, welcher zufällig vorbei kommt, wird lebensgefährlich verletzt. Die Assistentin eines Kongressabgeordneten wird bei einem U-Bahn Unfall getötet. Zuerst scheint es keine Verbindungen zu geben, aber als der Kongressman Stephen Collins bei einem Pressetermin in Tränen über seine verstorbene Assistentin ausbricht, wird etwas Unerwartetes in Bewegung gesetzt.

Cal McAfrey, altbackender Journalist beim Washington Globe und Freund von Stephen Collins, nimmt sich der Sache an und stößt, je weiter er in diese Sache eindringt, auf Verbindungen, die die gesamte, politische Lage in den Vereinigten Staaten ändern könnte.


Mit State of Play – Der Stand der Dinge hat Regisseur Kevin MacDonald (The Last King of Schottland) einen Politthriller geschaffen, der spannender nicht sein kann. Basierend auf einer von BBC produzierten Mini-Serie überwältigt der Film seine Zuschauer mit Dialogreichen Szenen und spannenden, sowie überraschenden Wendungen. Das Drehbuch schrieb Matthew Michael Carnahan der sich seinen Namen mit Filmen wie The Kindgom und Lions for Lambs gemacht hat.

Die Schauspieler sind gut gewählt. Oscarpreisträger Russell Crowe (A beautiful Mind) verkörpert den Journalisten Cal MacAffrey sehr überzeugend und wirkt auf seine Art äußerst sympathisch. Er arbeitet sehr zielstrebig, wirkt aber nie aufdringlich. Ben Affleck (Pearl Harbor), welcher den Abgeordneten Collins miemt, liefert ebenfalls eine sehr überzeugende Arbeit ab und vor allem seine sentimentalen Szenen, wie die Pressekonferenz zu Beginn des Filmes zeigen, dass Ben Affleck ein guter Schauspieler ist. Della Frye, verkörpert von Rachel McAdams (The Notebook), ist eine aufstrebende Jungjournalistin, welche sich um den Onlineblog 'Capitol Hill' kümmert. Sie ist das krasse Gegenteil zum alten Cal MacAffrey und hat ein im Film immer wiederkehrendes Problem: Kein Stift zur Hand. McAdams Darstellung dieser Journalistin ist sehr authentisch und wirkt, wie alle anderen Charaktere in dem Film auch, sehr sympathisch auf den Zuschauer.


Fazit:

Freunde von Filmen wie The International oder The Insider, werden gefallen an diesem Politthriller haben. Der Zuschauer wird 117 Minuten in Atem gehalten und man wünscht sich keine Pause. Er beginnt spannend und hält dies auch über den ganzen Film durch. Sein Ende ist überraschend und eindeutig das i-Tüpfelchen.


Bewertung:

5 von 5 Sternen


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TRAILER


1.7.09 18:18
 


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